Die Höhlen

SpeleoNight ist ein exklusiver Besuch der Höhlen von Castellana im Dunkeln, der nach der offiziellen Öffnungszeit für aus wenigstens 8 Personen bestehende Gruppen durchgeführt wird.
Die Besucher werden von den Führern des Gruppo Speleologico Grotte (Speläologische Vereinigung Höhlen) geführt, die mit Helm, Acetylenflasche und -leuchte ausgestattet sind. Diese Ausrüstung dient dazu, im Verlauf der Grottenwanderung die Farben, Eindrücke und Emotionen zu vermitteln, die denen der ersten Erforscher entsprechen.

Die erfahrenen Höhlenführer begleiten die Besucher auf einer einzigartigen Wanderung, während der sie den Klängen der Höhlen lauschen, die dort lebende Tierwelt entdecken und beobachten und auch starke Gefühlserfahrungen machen können, wie die, ein Stück weit ganz allein zu laufen.

Die Wanderung

Das wirklich einzigartige Erlebnis startet bei der Grave, wo der Ablauf dieses besonderen Besuchs erklärt und die Teilnehmer angehalten werden, das Abenteuer wie echte Erforscher zu erleben und dazu alle Sinne aufs Beste einzusetzen.

Im Dunkeln geht es dann zur Höhle der Wölfin, wo man die grauen, silberfarbenen Wassertropfen – mit LED angestrahlt sieht man unzählige – bewundern kann. Weiter gelangt man zur großen Höhle der Monumente, in der alle Lampen gelöscht werden, ausgenommen die der Führer, um so den Eindruck zu vermitteln, den die ersten Erforscher hatten.

Nun gibt es eine Abweichung von der üblichen Besucherstrecke, um sich mit einem kleinen Umweg, der sich wegen seiner Schönheit besonders lohnt, ins Innere der Korallen-Höhle zu wagen.

Zurück auf der Besucherstrecke werden in der Höhle der Eule die Pflanzen- und Tierwelt der Höhlen erklärt, wobei das Leben der Tiere, die bei dieser Art der Besichtigung viel besser zu beobachten sind, und deren Entwicklungsgeschichte erklärt werden. In dieser Höhle wird die Besuchergruppe geteilt. Durch zwei parallel verlaufende Gänge geht es dann zur selben Höhle, der Höhle des Abgrundes, wobei versucht wird, ein echtes Entdecker-Gefühl zu vermitteln.

Am Beginn des Korridors der Wüste angekommen, erlebt man einen besonders aufregenden Augenblick: Alle Besucher durchqueren den etwa 500 m langen Gang völlig allein, um so die echte „Verbundenheit“ mit der Höhle, eine wirkliche und konkrete Vertrautheit mit Mutter Erde zu erleben. Wenn dann die Gruppe wieder beisammen ist, geht es weiter zur Höhle des Turms von Pisa, wo die Spiele von Farben und Tropfsteinen besonders zur Geltung kommen.

Anschließend gelangt man in die Kuppelhöhle, wo alle Lampen einschließlich der Acetylenleuchten der Führer gelöscht werden, um so die völlige Dunkelheit zu erhalten, die den Gehörsinn anregt und es möglich macht, die vielen Tropfen, die stetig von der Decke zu Boden fallen, zu vernehmen. Es ist ein gleichermaßen angenehmer wie überraschender Klang.

Bei der Weißen Grotte angekommen, wechselt man vom Dunkel in eine intesiv schneeweiße Umgebung, die vom Kunstlicht in der Höhle besonders betont wird. Hier dauert der Aufenthalt ein paar Minuten länger, um die wundervollen Formationen erklärt und ein paar zusätzliche Informationen über den Ursprung der Höhlen und die Geologie der unterirdischen Räume zu bekommen.

Die Rückkehr zur Grave erfolgt im künstlichen Licht der elektrischen Anlagen der Grotten, das Gelegenheit gibt, das „Makroskopische“ und Majestätische der Höhlen zu bewundern, nachdem die Magie und die Vielfalt des „Mikroskopischen“ bei der Wanderung im Dunkeln bestaunt werden konnte. Die frontalen Leuchten heben die Schönheiten und die Schätze hervor, die in den kleinen, wie Schmuckkästchen erscheinenden Nischen verborgen sind.

Zurück in der Grave geht es mit dem Aufzug hinauf ins Museum, wo die Helme zurückgegeben werden. Die Besucher füllen dort auch einen Zufriedenheits-Fragebogen für statistische Zwecke aus.

Speleonight - Le Grotte di Castellana

Grotte di Castellana - Ladogana

GrotteCastellana SpeleoNight 2 (1)

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